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Kurz-Info
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Im Glossar sind wichtige Begriffe ausführlich erläutert
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Glossar
In diesem Glossar werden verschiedene Begriffe ausführlich erläutert, die für den Ces-dur
Musikverlag eine besondere Bedeutung haben.
Ces-dur
Ces-dur ist eine Tonart mit sieben b, die durch enharmonische Umdeutung von H-dur (fünf #) entsteht. Klingend in C spielende Instrumente haben
tatsächlich sieben b als Vorzeichen, in B spielende Instrumente haben dagegen nur fünf b (in F haben sechs und in Es haben 4 b).
Der Name des Ces-dur Musikverlages rührt von einem Interview her, das im Jahre 2000 in der Zeitschrift "clarino" unter dem Titel
"... von wegen Ces-dur sei schwierig" erschien.
In den Werken von Andreas Horwath gibt es mehrere Stellen, die in Ces-dur geschrieben sind:
- Manege Frei!, Seiltänzerin, Schlussteil nach Modulation
- Manege Frei!, Am Trapez, Einleitung und erster Melodieteil
- Finn!, Finn!tasie, Ces-dur im Tutti, jedoch als As-dur notiert
Body percussion
Body percussion ist die Klangerzeugung mit dem eigenen Körper unter Zuhilfenahme von Händen, Füßen und Fingern.
Nicht erlaubt ist die Zuhilfenahme der Stimme oder anderer Körperteile, die durch Luft in Schwingungen versetzt werden.
Ursprung
Bereits im Tierreich ist Body percussion zu beobachten, beispielsweise bei Gorillas oder anderen Menschenaffen, die ihr Geschrei oder Gebrüll
mit Faustschlägen auf die Brust bedrohlicher erscheinen lassen. Ebenso kann das Zirpen der Grillen, also das Aneinanderreiben ihrer Hinterfüße
auch zum Body percussion gezählt werden.
In verschiedenen Kulturen wird Body percussion unterstützend zu Gesang oder Tanz eingesetzt, beispielsweise beim Flamenco in Spanien (Klatschen und
Fußstampfen) oder beim Schuhplattler im Alpenland.
Klangerzeugungsmöglichkeiten
Die wichtigsten Klangerzeugungsmöglichkeiten beim Body percussion sind das Klatschen mit den Händen, das Klopfen mit den Händen auf anderen
Körperteilen und das Stampfen mit einem Fuß oder mit beiden Füßen.
In nachfolgender Tabelle sind Klangerzeugungsmöglichkeiten nach dem betroffenen Körperteil - von oben nach unten sortiert - aufgeführt.
| Körperteil |
Erläuterung |
| Kopf |
Schlagen mit den Fingerknöcheln auf den Kopf, wie Kopfnuss
Klopfen mit den Händen
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| Stirn |
Klopfen mit den Händen |
| Wangen |
Klopfen mit den Händen |
| Mund |
Ploppen mit dem Daumen oder einem anderen Finger |
| Zunge |
Zungeschnalzen |
| Zähne |
Zähneklappern |
| Hals |
Klopfen mit den Händen |
| Schultern |
Klopfen mit den Händen |
| Arme |
Klopfen mit den Händen |
| Brust |
Klopfen mit den Händen, Fästen, mit dem Handballen oder mit dem Unterarm |
| Bauch |
Klopfen mit den Händen, Fästen, mit dem Handballen oder mit dem Unterarm |
| Hände |
Klatschen, wobei das Klatschen auf viele verschiedene Arten erfolgen kann: mit oder ohne Hohlraum in der Handfläche,
mit der ganzen Hand oder nur drei Fingern, mit den flachen Händen direkt gegeneinander oder um 90° versetzten Händen,
mit den Handflächen gegeneinander oder Handfläche auf Handrücken oder beide Handrücken gegeneinander.
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| Finger |
Fingerschnippen, der Daumen schnippt gegen einen Finger oder alle anderen Finger |
| Po |
Klopfen mit den Händen |
| Oberschenkel |
Klopfen mit den Händen, Fästen, mit dem Handballen oder mit dem Unterarm |
| Knie |
Klopfen mit den Händen oder Fästen |
| Unterschenkel |
Klopfen mit den Händen oder Fästen |
| Beine |
Schlagen der Oberschenkel gegeneinander |
| Füße |
Klopfen mit den Händen
Fußstampfen mit einem Bein oder mit beiden Beinen
Schlurfen auf dem Boden
Wippen mit dem Fuß
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Die Dynamik der einzelnen Body percussion Klänge ist stark unterschiedlich und lässt sich bei vielen Klängen nur kaum verändern. Das Klatschen ist
dynamisch am flexibelsten, manche Känge können maximal im Piano oder Mezzoforte erklingen.
Notation
Für Body percussion gibt es keine festen Notationsregeln. In Anlehnung an die Schlagzeugnotation ist in den Body-percussion-Werken von Andreas Horwath
das Fußstampfen wie eine Bassdrum, das Klatschen wie eine Snare, das Fingerschnippen wie eine Hi-Hat und das Klopfen auf Brust, Bauch und Oberschenkel
wie Tom-Toms notiert (s. Notenbeispiel). Effekte sind in der Regel durch spezielle Notenköpfe und auf anderen Notenlinien bzw. -zwischenräumen
notiert. Da das Lesen gewöhnungsbedürftig ist, sind die Body-percussion-Elemente zumindest am Anfang der Stücke direkt benannt.

Notenbeispiel: Notation von Body percussion
Literatur
Im Ces-dur Musikverlag, Esslingen, sind von Andreas Horwath erschienen:
- Body percussion
- Body percussion classic
- Body percussion Zarathustra
Desweiteren gibt es Schulwerke, die Body percussion zur Rhythmusinstruktion und zum Aufbau einer Rhythmusbibliothek verwenden, beispielsweise "Body-Percussion #1" aus dem
Helbling-Verlag, Esslingen.
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